Ausbildungsplätze allein machen nicht glücklich

13.06.2006: Kreis- Kinder- und Jugendring Märkisch-Oderland präsentiert auf der Jugendmesse Younglife in Frankfurt/Oder seine Arbeit für Toleranz, Demokratie und Perspektiven junger Menschen.

Ergebnisse der Umfrage

Die Jugendmesse in Frankfurt/Oder war für rund 14.000 junge Menschen eine Möglichkeit, sich über Ausbildungsmöglichkeiten und Freizeitangebote im Oderland zu informieren. Beliebter Anlaufpunkt war die Halle 1, in der sich Vereine und Initiativen der Jugendarbeit mit ihren Angeboten präsentierten.

Der Kreis- Kinder- und Jugendring (KKJR) startete eine Kurzumfrage zur Zukunft der Jugendlichen im Oderland. An einer Pinnwand hatten die Jugendlichen die Möglichkeit festzuhalten, was sie brauchen, um in der Region eine Zukunft zu haben. Neben dem Hauptanliegen einen Ausbildungsplatz oder eine Arbeitsstelle zu bekommen, waren vielen Besuchern und Besucherinnen aber auch andere Dinge wichtig. So folgte auf der Liste gleich nach den Ausbildungsplätzen der Wunsch nach mehr Freizeitangeboten und die Möglichkeit, sich mit Freunden zu treffen zu können. Letztere Anliegen der Jugendlichen zählen zu den sogenannten "weichen" Haltefaktoren. Der KKJR fördert in seinen Projekten diese Faktoren, um die Abwanderung qualifizierter junger Menschen zu stoppen. Eine abwechslungsreiche Jugendarbeit im ländlichen Raum trägt dazu bei, dass sich junge Menschen in ihrer Region wohl fühlen und nach der Ausbildung auch wieder im Oderland Fuß fassen.

Hip Hop aus Rehfelde

Am Messe-Infostand informierte der KKJR über die Arbeit des Netzwerkes für Toleranz und Integration und die Netzwerkstelle für Perspektiven junger Menschen. Gerade Freizeitangebote waren gefragt. Aber auch Informationen zu Fördermöglichkeiten von Vereinen und Initiativen fanden eine rege Nachfrage. In Kooperation mit der Stiftung Demokratische Jugend stellte der KKJR das Förderprogramm "Jugend aktiv" vor, dass Jugendinitiativen im ländlichen Raum bei der Verbesserung der Lebensbedingungen im Ort unterstützt.

Weitere Informationen zur Förderung von Jugendinitiativen im ländlichen Raum finden Sie hier

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